Juni 2010:

Das sind wir: Nicole und Guido aus Wegberg im Kreis Heinsberg, in der Nähe von Möchengladbach und Düsseldorf. Wir sind Jahrgang 1967/1968 und ein hundeverrücktes Ehepaar mit mittlerweile 5 Hunden. Sollten wir ab und zu noch Zeit für andere Hobbys haben, dann fahren wir mit unseren Mountainbikes gerne in die Berge von Oberstdorf. Auch unsere Hunde lieben diesen Ort und ganz Oberstdorf kennt schon unsere Meute. Guido betreibt außerdem Modellsegelflug und seit kurzem auch Modellbootregatta fahren. 

Aber wie gesagt, eigentlich beschäftigen wir uns in unserer Freizeit hauptsächlich mit unseren Hunden; Spaziergänge, Toben, Spielen, Bällchen schmeißen, Hundeplatz, Agility, Fit & Fun, Gehorsam, Joggen, Fahrradfahren, Treffen mit anderen Hunden, Ausstellungen, Kämmen, Füttern, Leckerchen verteilen, Pfoten saubermachen, Dreck wischen, 3 x täglich Saugen, Staubwischen bzw. Schlitten fahren auf dem Wohnzimmersand, Gartenlöcher wieder zumachen, abgekaute Äste wegschmeißen, ausgerupfte Blumen neukaufen..........

Ach, die Liste könnte noch endlos verlängert werden.

Aber wir wollen es niemals anders haben............ 

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Wir können auch anders aussehen!!!

     Hier bei unserer Hochzeit im Mai 2008----------------

------------------------------------------------------------------------Kritisches:

 

Es gibt Dinge im Leben, die man nicht geplant hat und die sich einfach so entwickelt haben:

So auch unsere Liebe zu den Hunden und die Tatsache, dass aus dieser Liebe mittlerweile 5 Muppmänner geworden sind.

Wir werden oft gefragt: "Warum denn ausgerechnet 5?" Zwei würden doch auch reichen!

Wir haben ständig überlegt, welche Antwort wir geben. Haben uns immer wieder neue Begründungen zurechtgelegt...........

Mittlerweile gibt es nur eine einzige Antwortmöglichkeit: WEIL........

-----sie uns glücklich machen.......

-----sie unser Leben bereichern.....

-----sie uns nehmen wie wir sind..........

-----sie uns auch mit schlechter Laune ertragen.......

-----sie nicht an unserer Frisur rummäckeln..........

-----sie uns im Winter die kalten Füße wärmen......

-----sie uns im Rudel zeigen, dass auch eine Gemeinschaft

       funktioniert..............

-----sie nichts fordern...........

-----sie über jede Zuneigung unendlich dankbar sind............

-----sie uns auch nach dem Aufstehen ertragen können......

-----10 Augen, die einen ansehen, mehr Dahinschmelzen   

       hervorrufen als ein Bollerofen......

-----SIE EINFACH BEI UNS SIND..........

Nicht dass ihr jetzt meint, so ein Rudel wäre immer easy going; ganz im Gegenteil: Flugreisen sind gestrichen, Auto in einen Kombi umgetauscht und selbst ein neues Haus mit großem Grundstück musste her(Wir ziehen jetzt im Juli 2010 um)

Wir stoßen auch innerhalb der eigenen Familie und des Freundeskreises (Ex-Freunde) auf Widerstand. Äußerungen wie: Wenn ihr euch einen dritten Hund anschafft, dann wollen wir nichts mehr mit euch zu tun haben.........sind gefallen. Von diesen "Freunden" haben wir uns mittlerweile distanziert, zumal ja nach Hund Drei, noch Vier und Fünf folgten.

Auch hat Besuch rapide nachgelassen, da es sich unser "unerzogenes" Rudel nicht nehmen lässt, freudig bellend und hochhüpfend alle Besucher zu empfangen. Das ist eben nicht jedermanns Geschmack und wegsperren wollen wir unsere "Männer" nicht.

Das Erlebnis, dass uns jedoch am meisten gestört hat war unser Oberstdorfurlaub September 2009: Als wir noch ein Jahr zuvor mit drei Hunden dort auftauchten, waren wir, bzw. unsere Hunde, die Lieblinge der Gäste und Urlauber. Jeder kannte die Namen unserer Hunde und die Drei wurden immer und überall als Erstes begrüßt.

Ein Jahr später mit 5 Hunden, waren wir die Aussetzigen, die A-Sozialen. Wir trauten uns gar nicht die Hunde laufen zu lassen. Überall nur böse Kommentare, Kopfschütteln, Entsetzten, Belächelung, Getuschel. Allerdings war Ende September das Durchschnittsalter in Oberstdorf 80+++

Wir hatten uns schon damit abgefunden ein neues Reiseziel zu suchen.

Zum Glück haben wir das nicht getan: Der nächste Winterurlaub in Oberstdorf verlief dann wieder deutlich entspannter. Das Durchschnittsalter war rasant gesunken und die Leute hatten Spaß unseren Hunden beim Spielen und Toben im Schnee zuzuschauen. Sogar Fotos wurden von uns gemacht.

Durch diese Erlebnisse orientiert man sich natürlich im Laufe der Jahre um. Fährt nach Holland oder Dänemark an Hundestrände, geht in die Hundeschule, besucht Ausstellungen und Clubshows, organisiert sich in Vereinen, surft im Hundeforen und auf Hundeseiten, hält Kontakt zu unseren Züchtern, nimmt an Hundespaziergängen teil......

..............und lernt so immer mehr super nette Leute mit Hund(en) 

kennen, die Ähnliches erlebt haben. UND DAS IST AUCH GUT SO!!

So ist das mit den Dingen im Leben, die man nicht geplant hat und die sich einfach so entwickelt haben.............     

Nachtrag vom 22.11.2010:

Seit heute wirbelt Cooper, ein kleiner Beardiemann im Rudel mit.

Irgendwie fanden wir ungrade Zahlen doof. 

    

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WIR KÖNNEN AUCH LIEB SEIN!! WIR KÖNNEN AUCH LIEB SEIN!!

 

 

 

 

 

..............UND WENN ES LECKERLIS GIBT, KÖNNEN WIR SOGAR "SITZ"!!! 

 

 

 

Wie wir auf den Schapendoes kamen........

Als unser Mischlingsrüde "Zottel" (Pudellmix?)2004 gestorben ist, haben wir nach jedem Hund Ausschau gehalten, der nur annähernd so aussah.

Zottel war mein erster eigener Hund, den ich 1996 aus dem Tierheim 

geholt habe. Er war kein Anfängerhund, hatte seinen eigenen Dickkopf, haßte alle Bürsten und mußte deshalb leider regelmäßig geschoren werden, liebte Wasser, Oberstdorf, Schröder und Leckerlis. Deshalb hatte er zwischendurch auch den Namen: "Dickmops" oder "Tuntilo" (wegen seiner Gangart)

2006 war es dann soweit: In einem Restaurant war ein zotteliger Bursche, der unserem "Zottel" super ähnlich sah. Schnell bekamen wir die Rasse genannt: SCHAPENDOES (nie gehört!). Aber im Zeitalter des Internets kein Problem und eine Züchterin war schnell gefunden.

So kamen wir dann im August 2006 zu unserem Linus.   

Für uns lebt Zottel in Linus und auch in Oskar weiter und beim Erstellen dieser Seite und beim Durchstöbern der alten Alben kommen wieder die schönen Erinnerungen an diesen liebenswerten Burschen hoch.                               strichmaennchen_10strichmaennchen_10

 

Im September 2011:

Warum wir uns für das Thema Zucht interessieren?

Als wir unseren ersten Schapendoes Linus bekamen, stand Thema Zucht, Deckrüden, sowie Ausstellungen in keinster Weise zur Diskussion. 

Je mehr wir uns aber mit dieser liebenswerten Rasse auseinandersetzten und Gleichgesinnte kennenlernten, keimte der Gedanke auf, uns auch mit der Zucht zu beschäftigen.

Selber züchten kommt z.Zt. aufgrund unseres Rüdenrudels nicht in Frage, die arme Hündin. Aber mit unseren beiden Schapendoesrüden Linus und Oskar etwas zur Erhaltung der doch sehr kleinen Schapendoesgemeinschaft beizutragen, gefällt uns sehr.

Im Laufe der Zeit habe ich mich somit mit Ahnentafeln, Linien und passenden Verpaarungen beschäftigt.

Der Aspekt der Gesunderhaltung der Rasse ist mir hierbei besonders wichtig. Es darf mit dem Schapendoes niemals so weit kommen, dass nur noch auf bestimmte Farben, Aussehen, Fellqualität oder Größe gezüchtet wird. Gerade die Ürsprünglichkeit und der Rassestandard muss erhalten bleiben und das was die Doeschen ausmacht: ein toller Freund an meiner Seite.   

Ich bin außerdem ein leidenschaftlicher Aussteller geworden.

Hier ergibt sich wunderbar die Möglichkeit zu fachsimpeln und natürlich viele nette Schapendoesleute kennenzulernen und natürlich auch schon mal einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen oder nach passenden Mädels für unsere Jungs Ausschau zu halten. 

Im Oktober 2011 werde ich am Stand der IGS mithelfen und hoffentlich vielen Interessenten diese liebenswerte Rasse nahebringen. 

Bisher dürfte ich Oskar bei seinen zwei Deckakten begleiten. Das war jeweils ein ganz besonderes Erlebnis. Ich habe mir vorher sehr viele Gedanken darüber gemacht, wie wir Menschen uns dabei fühlen werden. Dass es den Hunden Spaß macht ist ja klar. 

Aber für mich ist es doch eigentlich eine sehr persönliche Situation. Ich bin froh, dass ich mit beiden Züchtern richtigen Spaß bei den Treffen hatte. Es war zu keiner Zeit irgendwie peinlich oder unangenehm. Es war einfach etwas ganz Natürliches.

Besonders toll finde ich jedoch, dass sich zu beiden Züchtern und zu den Welpenerwerbers ein sehr netter Kontakt entwickelt hat und genau darum züchten wir........